Literatur

Fachdidaktik

Haubrich
Haubrich, Hartwig (Hrsg.): Geographie unterrichten lernen: Die neue Didaktik der Geographie konkret, 2006.

Von den verschiedenen Geographiedidaktiken ist der neue "Haubrich" auf jeden Fall die schönste! Durch sehr viele farbige Abbildungen wird man beim Durchblättern motiviert, sich intensiver mit diesem Buch zu beschäftigen.

Von den wesentlichen Fachdidaktiken hat diese meiner Meinung nach einen methodisch-medialen Schwerpunkt. Was dafür zu kurz kommt sind die fachdidaktischen Ansätze (Länderkundlicher Durchgang, allgemeingeographischer Ansatz, ...).

Die beste Fachdidaktik ist die, in der man liest! Wenn Sie vom "Haubrich" angesprochen werden, dann haben Sie Ihre Fachdidaktik gefunden.

M.K.

Rinschede, Gisbert: Geographiedidaktik. - Paderborn: Verlag Ferdinand Schöningh, 2003.

Dieses Buch bietet eine umfassende Einführung in die Didaktik der Geographie. Alle Aspekte des Themas werden auf dem aktuellen Stand der technischen und erziehungswissenschaftlichen Entwicklung behandelt. Ein hilfreiches Buch für alle Lehramtsstudierenden und Referendare des Faches Geographie.

Sehr gute Einführung in die Grundlagen der Geographiedidaktik - sehr umfassend (um didaktische Inhalte des Studiums aufzufrischen). Auch gut als Nachschlagewerk für einzelne Teilaspekte der Geographiedidaktik geeignet. Ebenfalls geeignet um aktuelle Begründungszusammenhänge für die schriftliche Unterrichtsplanung mit Literatur zubelegen.

Sebastian Schirm


Kestler, Franz: Einführung in die Didaktik des Geographieunterrichts. - Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt, 2002.

Es werden wesentliche Grundlagen der Geographiedidaktik zusammengefasst. Das Buch richtet sich an Lehramtsstudenten aller Fachrichtungen. Als erstes werden Fachwissenschaftliche Grundlagen dargestellt. Dann werden auf die Grundlagen der Allgemeinen Didaktik eingegangen, wobei auch allgemeindidaktische Modelle erläutert werden. Interessant sind auch die Entwicklungspsychologischen Aspekte z.B. Entwicklung des räumlichen Denkens. Im weiteren wird auf die Ziele und Inhalte des Geographieunterrichts eingegangen. Alle gängigen Unterrichtsprinzipien werden dargestellt. Unterrichtsmethoden und Unterrichtsmedien werden relativ ausführlich behandelt. Auf die Unterrichtsplanung wird nur sehr kunz eingegangen. Als Grundlagenliteratur scheint es geeignet, da alle wichtige Themen zur Didaktik behandelt werden. Einzelne Aspekte können zur Begründung des eigenen Unterrichts herangezogen werden.

Sonja Giese
Haubrich u.a. (1997): Didaktik der Geographie - Konkret.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Pädagogische Orientierung des Geographieunterrichtes Zielsetzung des Geographieunterrichts - Warum Geographie?
  2. Pädagogische Aspekte des Geographieunterrichtes Schaffung von Selbstbewusstsein durch geographische Kompetenz
  3. Fachwissenschaftliche Grundlagen des Geographieunterrichtes Erklärung geographischer Begriffe, Strömungen, Techniken
  4. Die Entwicklung der Geographielehrpläne Historische Entwicklung
  5. Lehrplangestaltung Verknüpfung verschiedener geographischer Richtungen (Wirtschaftsgeographie)
  6. Unterrichtsmethoden und -organisation Sozialformen, Aktionsformen, Organisationsformen der verschiedenen Unterrichtsinhalte
  7. Unterrichtsmedien Vorstellung und Notwendigkeit von Medien
  8. Lernkontrollen und Leistungsbewertung#FCFCEB Lernkontrollen bedeuten nicht nur Prüfungen; auch eigenes Verhalten analysieren
  9. Unterrichtsplanung und -analyse Konkretisierung anhand eines Beispielthemas "Strukturwandel im Ruhrgebiet" 

Zusammenfassung: Allgemeine, umfassende Geographiedidaktik, Praxisorientiert, Nicht mehr ganz aktuell, bietet aber einen Überblick, Übersichtlichkeit durch Gliederung: linke Seite - theoretische Grundlagen rechte Seite - Beispiele

Axel Berson
Ulrike Spörhase-Eichmann, Wolfgang Ruppert, Maria Bley, und Rainer Fischer: Biologie-Didaktik: Praxishandbuch für die Sekundarstufe 1 und 2. Cornelsen Verlag Scriptor, 2004.

 

 

 


Kattmann
Harald Gropengießer, Dieter Eschenhagen, Ulrich Kattmann: Fachdidaktik Biologie. Aulis Verlag Deubner, 2006.

 

 

 

 


Killermann

Wilhelm Killermann, Peter Hiering, Bernhard Starosta: Biologieunterricht heute: Eine moderne Fachdidaktik. Auer, 2008.

 

 

 

 


Astrid Kaiser: Einführung in die Didaktik des Sachunterrichts (4. Auflage, Hohengehren 1997).

Inhalt

  • was ist Sachunterricht (SU), Begründung des SU
  • Geschichte
  • Konzeptionen
  • Veränderung der Lebenswelt (und damit der Lernvoraussetzungen)
  • → dadurch: Veränderung des SU
  • "Sache" des SU (Inhaltsauswahl: mit der Masse (SU besteht aus 1000 Fächern) umgehen → Schlüsselprobleme herausarbeiten)
  • Praxis (Methoden)
Bewertung
negativ:
  • sehr viel Geschichte → wozu?
  • Unterschied der SU-Konzeptionen zu allgemeinen didaktischen Konzepten (z.B. Handlungs-, Projekt-, Schülerorientierung, offener SU) wird nicht klar
  • unübersichtlich (keine Unterüberschriften, Merkkästen, Betonungen)
  • wenig konkrete Beispiele
positiv:
  • aktuelle Entwicklungen berücksichtigt (Veränderung des Lebenswelt)
  • Problem der Inhaltsfülle des SU klar angesprochen
Frauke Mau
Böhn, Dieter (Hrsg.): Didaktik der Geographie - Begriffe. München: Oldenbourg, 1999.

Die Definitionsebene der Geographiedidaktik wird erschlossen: Beispielhafte Begriffe: Außerschulische Lernorte, Kulturerdteile, Medien, Methodologie der Geographiedidaktik, Schülerorientierung, Umwelterziehung. Auch Allgemeindidaktische Begriffe werden unter die geographische "Lupe" genommen und beleuchtet. Auch der sonderpädagogische Zweig kommt nicht zu kurz: Zum Beispiel: Lernen mit allen Sinnen.

Umfassender lexikalischer Überblick über fachdidaktische Begriffe: Aus der theoretischen Auseinandersetzung sind durch dieses Buch sinnvoll Anstöße und Anregungen für die schulalltägliche Praxis zu ziehen.

Die Begrifflichkeiten helfen bei der Vorbereitung auf eine Nachbesprechung eines Unterrichtsbesuchs. Sehr hilfreich ist, dass zu jedem Begriff grundlegende und weiterführende Literatur benannt wird, die eine ausführlichere Auseinandersetzung erlauben. Es handelt sich in jedem Fall um ein sehr aktuelles Werk. Dadurch dass zusätzlich ein Verweis auf die geographiedidaktische Diskussion dargestellt wird und ein neutraler Standpunkt auch um viel diskutierte Begriffe erhalten bleibt, kann man eine mögliche Diskussion in einer Nachbesprechung erleichtert vorbereiten. Besonders empfehlenswert für die Vorbereitung auf die UPP.

Claus Lennartz
Birkenhauer, Josef (Hg.): Didaktik der Geographie - Medien: Systematik und Praxis. München: Oldenbourg, 1997.
Das Fach Geographie gilt als das Unterrichtsfach, das Medien am nachhaltigsten und diese zudem in einem sehr breiten Spektrum nutzt. Das vorgestellte Buch ist in erster Linie eine Sammlung von für den Geographieunterricht bedeutsamer Medien. Zu den einzelnen Medien werden Vor- und Nachteile hinsichtlich ihres Einsatzes im Unterricht diskutiert. Hierbei erläutert das Buch deren Sinn und Zweck, Funktion und Besonderheiten für den Unterricht, Wirkung von Medien, Gestaltungskriterien für Medien und Auswahl von Medien für Unterricht. Darüber hinaus werden spezielle Hinweise für den praktischen Einsatz von Medien im Unterricht und Möglichkeiten der optimalen Einbindung angeboten. Das Buch hat 254 Seiten, wovon der theoretische Teil nur etwa 30 Seiten umfasst und somit auch einen kompakten Einblick in die allgemeine Bedeutung von Medien für den Unterricht bietet (Fundierung der Medien im Unterricht).
Beurteilung positiv:
  • sehr umfassende Sammlung von geogr. relevanten Medien
  • wegen der einheitlichen und übersichtlichen Systematik gut als Nachschlagewerk einzusetzen
  • einziges (?) frei erhältliches Kompendium zum Thema "Medien im Geographieunterricht"
negativ:
  • Thema "Neue Medien / Internet" wird komplett ausgespart
  • Aktualität
  • keine konkreten Beispiele der Umsetzung im Unterricht
  • keine Verknüpfungen zwischen den Medien

Marco Schröder

Erdkundemethoden

Schmidt, Hans : So erkläre ich Geografie: Modelle und Versuche einfach anschaulich. Kl. 5 - 9, 2003.

 

 


Hartwig, Haubrich: Lernbox Geographie: Das Methodenbuch, 2002.

Das Buch „Lernbox Geographie“ von Hartwig Haubrich ist für SchülerInnen gedacht und stellt verschiedene Methoden aus der Geographie vor. Das Buch will Schüler dazu befähigen, über den Geographieunterricht hinaus, durch Methodenkenntnis räumliche Zusammenhänge zu verstehen und räumliche Entscheidungen zu treffen z.B. von der Anfahrt zu einem Freizeitpark, bis hin zur Wahl eines chancenreichen Berufes. Die Einsichten sollen den Schülern auch im späteren Leben helfen eigene Interessen wahrzunehmen. Jedes Kapitel stellt eine geographische Vorgehensweise und ihre Anwendung vor, beispielsweise Bilder beschreiben, Kartieren, mit Statistiken arbeiten, Experimentieren etc. Diese sollen die Schüler anhand von Beispielen erlernen, erproben und üben, ihre Ergebnisse können sie mit einem Lösungsteil am Ende des Buches vergleichen.

Bewertung positiv

  • übersichtlich
  • kompakte Übersicht über die grundlegenden Methoden des Geographieunterrichts
  • Vorlage/ Anregung für Lehrer, welche Methoden sich für die Vermittlung von verschiedene Themen eignen (muss meiner Meinung mehr schüler-, alters- und leistungsgerecht aufbereitet werden)

Bewertung negativ

  • komplexe und anspruchsvolle Texte und Beispiele, nicht für Förderschule geeignet, kann aber als Vorlage für eine alters- und schülergerechte Formulierung dienen
  • Meiner Meinung nach ist der hohe Anspruch des Buches kritisch zu beurteilen: kann Methodenkompetenz allein zum Verstehen räumlicher Zusammenhänge und darüber hinaus befähigen?

Sitah von Berchem


Schallhorn, Eberhard : Fachmethodik: Erdkunde-Methodik: Handbuch für die Sekundarstufe I und II, 2007.

Methodenvielfalt in einem zeitgemäßen Erdkundeunterricht ist notwendig. Doch gerade im Schulfach Erdkunde scheint die Fülle fast unübersehbar. Das Handbuch „Erdkunde Methodik“ hat den Anspruch einen Überblick zu liefern und dabei spezielle Methoden und Arbeitsweisen des Faches mit vielen konkreten Beispielen zu erschließen. Das Inhaltsverzeichnis verspricht fundierte praktische Orientierung über Methoden, ihre Auswahl und ihren Einsatz. Beispielsweise werden Methoden wie die Portfolio-Arbeit, Experimente und Versuche oder die Freiarbeit im Unterricht vorgestellt. Diese werden durch fachspezifische Arbeitsweisen ergänzt: Vom Arbeiten mit Karten und Atlanten bis zur Auswertung von Satellitenbildern liefert das Handbuch das Rüstzeug für einen abwechslungsreichen und handlungsorientierten Unterricht.

Stefan Schulte-Beerbühl


Breiter, Rolf; Paul, Karsten : Räume. Neubearbeitung Bd. 3/4 Methodenbuch: Methoden und Kopiervorlagen für den handlungsorientierten Erdkundeunterricht






Kartenkunde


Armin Hüttermann: Didaktik der Geographie, Kartenlesen – (k)eine Kunst, Einführung in die Didaktik der Schulkartographie, 1998.

Dieses Handbuch zur Kartendidaktik
  • bietet einen Überblick über kartographische Grundlagen,
  • gibt Hinweise zur schülerorientierten Einführung von Karten,
  • stellt praxisnah die weiterführende Kartenarbeit in der Schule dar,
  • zeigt, wie man handlungsorientiert und spielerisch mit Karten arbeiten kann.
Verlagstext
Nebel, Jürgen: Start in die Kartenwelt. - Westermann: Braunschweig, 2003.

Das Heft erweckt einen übersichtlichen und gut strukturierten Eindruck. Die Bilder und Karten sind sehr anschaulich und aufs wesentliche reduziert. Ebenfalls werden gute Handlungsideen zum Einstieg in die Thematik geboten. Das Heft ist keine Unterrichtsreihe. Es kann in verschiedenen Schulstufen verwendet werden.

Zusätzlich stehen noch ein SchülerInnenheft, ein LehrerInnenband und eine Homepage bereit.

Clemens Dunkel


Diercke Grundschulatlas, Nordrhein-Westfalen. -Westermann: Braunschweig, 1999.

Ein sehr übersichtlicher Atlas für Grundschüler, der sich auf Nordrheinwestfalen konzentriert. Hierin steckt allerdings auch eine Beschränkung, da NRW für die Schüler meist keine wichtige, bekannte und motivierende Einheit ist, an der sich die ersten Schritte der Kartenarbeit sinnvoll durchführen lassen. Wenn dieser Atlas in der Schule eingesetzt wird, stellt der Diercke Grundschulatlas, Blick in die Welt oder der Klett-Atlas eine sinnvolle Ergänzung dar, weil er weltweit ausgerichtet ist.

M.K.


Diercke Grundschulatlas, Blick in die Welt. -Westermann: Braunschweig, 2007.

Ein sehr übersichtlicher und ansprechend gestalteter Atlas. Er ergänzt den Diercke Grundschulatlas perfekt, da er einen kleinen Weltatlas darstellt. Schade, dass "Grundschule" so markant im Titel steht, sonst wäre er auch für etwas ältere Schüler im Bereich LE geeignet.

M.K.


Kleiner Atlas in Bildern - Die Welt im Überblick.

In diesem Atlas wird auf wenigen Seiten, nach Kontinenten geordnet, die Welt dargestellt. Dabei sind die Karten stark vereinfacht und dadurch sehr übersichtlich. Außerdem wird die Legende der Karten durch Fotos dargestellt. Deutschland wird in drei Karten gesondert dargestellt.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten sehr gerne mit diesem kleinem Atlas. Er eignet sich auch gut, um in die Arbeit mit einem „richtigem” Atlas einzuführen (Legende, Umrisse der Kontinente etc.).

Maike Mau


Rosenberg, Mary: Ich lerne Karten lesen. -Mühlheim: Verlag an der Ruhr, 2004.

Die Mappe enthält vielleicht 5 oder 6 gelungene Arbeitsblätter, der Rest ist weniger gelungen oder hat mit dem Thema wenig zu tun (z.B. Bedeutung verschiedener Verkehrsschilder).
→ Die Mappen vom Verlag an der Ruhr sehen von außen immer so nett und vielversprechend aus. Manche sind auch wirklich gut (z.B. die Spinnenwerkstatt) andere nicht. Sie sollten sich vorm Kauf genau ansehen, zu welcher Kategorie eine Mappe gehört. Allerdings glaube ich grundsätzlich, dass es bei vielen Themen auch nicht oder nur mit sehr viel Phantasie möglich ist, 30-50 gute und sinnvolle Arbeitsblätter zu gestalten.
Michael Kostka
Johann-Bernhard Haversath: Lernen mit Karten - Deutschland, Arbeits- und Übungsbuch, 2006.

 

Verschiedenes

Yvonne Schleicher: Computer, Internet & Co. im Erdkunde-Unterricht, Cornelsen Verlag Scriptor, 2004.
Für den Erdkunde-Unterricht haben die neuen Medien viel zu bieten:
- die vielseitigen Möglichkeiten von Geographischen Informationssystemen (GIS),
- komplexe Animationen und digitale Satellitenbilder,
- Internetprojekte und -rätsel
- Online-Exkursionen, digitale Lernzirkel
Die Autoren stellen hier durchweg praxiserprobte Unterrichtsbeispiele vor.
Verlagstext

Meersmann, Willy (Hrsg.): Die Fundgrube für den Erdkundeunterricht. Das Nachschlagewerk für jeden Tag. - Berlin Cornelsen Scriptor, 1998.

Die Fundgrube bietet einige nützliche Materialien, Anregungen und Tipps für einen attraktiv gestalteten, handlungsorientierten Erdkundeunterricht. Mehrere der Beispiele lassen sich ohne großen Aufwand im Unterricht verwirklichen und ggf. modifizieren. Im Mittelpunkt stehen die Themen: Karten und Diagramme erstellen, Schul- und Wohnbereich erkunden, sich mit Kompass und Karten orientieren. Weiterhin gibt es Kapitel zu motivierenden Unterrichtseinstiegen, Vorschläge für Freiarbeit, Vertretungsstunden und Projekte, Tipps für Exkursionen, einen Überblick über erdkundliche Computerprogramme und mehrer Adresslisten für weitere Materialien.

Das Kapitel über die Stundeneinstiege gibt einen guten Überblick über verschiedene Möglichkeiten, motivierend und abwechslungsreich den in den Unterricht einzusteigen. Die Beispiele veranschaulichen und lassen sich modifizieren. Die Ausführungen zurm Freiarbeitsmaterial, zu Spontan- und Vertretungsstunden, zu Spielen, Rätseln etc. geben viele Anregungen und Tipps. Sie sind jedoch - wie so oft - nur in den seltesten Fällen sofort einsetzbar und müssen daher häufig modifiziert werden. Dennoch bieten sie einen guten Ideenfundus. Das Kapitel über erdkundliche Computerprogramme gibt einen guten Überblick, die Programme sind in der Anschaffung jedoch recht teuer. Die Tipps zu den Exkursionen, das Kapitel über die Entdecker und das Kapitel über Planspiele sind eher am Niveau der Sekundarstufe I der Regelschule orientiert und nur begrenzt nutzbar. Inwieweit die umfangreiche Adressliste für weitere Materialien hilfreich sein kann, ist schwer zu beurteilen.

Björn Althoff

Peter Menzel: So lebt der Mensch,  Gruner & Jahr, 2002.

16 renommierte Fotographen sind in 30 Länder der Erde aufgebrochen, um das Leben typischer Familien zu portraitieren.

Ein eindrucksvolles Buch, bestens geeignet, um zu zeigen wie Menschen in anderen Länden leben (und womit).

Michael Kostka

Ardley, Neil; Burnie, David: Spannende Experimente aus Natur und Technik. DK Verlag, 2006.

Tolles, anschauliches Experimentierbuch! Die Experimente sind nach Themen wie Wasser, Luft, Wald etc. geordnet und leicht nachvollziehbar. Gut einzusetzen im Sach- und Erdkundeunterricht.

Patricia Ratcliffe


Mattes, Wolfgang: Methoden für den Unterricht: 75 kompakte Übersichten für Lehrende und Lernende, 2002.
 
 
 



Kostka, Michael; Köster, Peter: Kompetent unterrichten. Ein Praxishandbuch für das Referendariat, 2005.







Gilsdorf, R. / Kistner, G.: "Kooperative Abenteuerspiele 1", 12. Auflage 2003, Kallmeyersche Verlagsbuchhandlung.

Dieses Buch bietet eine kurze Einführung in die Erlebnispädagogik und anschließend eine ausführliche Spielesammlung zur praktischen Anwendung. Die Spielesammlung wird in Kennenlernspiele, Warming up, Wahrnehmung, Vertrauen, Kooperation, Abenteuer, Abenteueraktion und Reflexion unterschieden. Also nach den jeweilig angestrebten Förderschwerpunkten.

Erlebnispädagogik hat als Ziel: - durch spielerisches gemeinsames Handeln die Kooperationsfähigkeit sowie die eigene Handlungsfähigkeit zu erweitern. Dieses Buch bietet praktische Beispiele für Gruppen bis zu 30 Personen im Alter ab 10 Jahre.

Ein gut strukturiertes, leicht zu verstehendes Buch. Aus eigener Erfahrung kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der spielerisch und interessant das Konfliktpotential in einer Gruppe reduzieren, das Teamgefühl stärken und das Selbstwertgefühl jedes einzelnen Teilnehmers stärken(schärfen) will. Ich könnte mir vorstellen das gerade in LB oder EZ Klassen ein Erlebnispädagogikexkurs hilfreich sein könnte. Allerdings müssen die Teilnehmer reflexionsfähig sein. Reflexion ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Erlebnispädagogik.

Martin Rehs-Bauer
Meier, Richard (1995). Mobile 3. Sachunterricht NRW. Westermann Verlag.

In dem Buch sind sehr viele verschiedene Themenbereiche vorhanden: Wohnort und Umgebung, Versorgung/Entsorgung, Geburt und Aufwachsen, Information und Unterhaltung, Mensch und Natur, Wasser, Früher und heute, Menschen sind Erfinder, Das Wetter, Körper und Gesundheit und Mit dem Fahrrad unterwegs. Neben der vielen Themenbereichen bietet das Buch sehr viele schöne und detailreiche Bilder, die für den Unterricht hervorragend geeignet sind. Am Ende des Buches gibt es auch ein Lehrplan mit Aufgabenschwerpunkten mit Lernzielen für die Klasse 3+4.

Zfsg: Ideenratgeber für Unterrichtsplanung

Bei der Unterrichtsplanung ist das Buch als Bilder- /Materialvorlage und auch als Ideenratgeber sehr hilfsreich, wenn man bei der Unterrichtsplanung keine eigene Ideen mehr hat und nicht mehr weiterkommt. Leider gibt es im Buch keine didaktische Begründungen und Lernvoraussetzungen. Insgesamt eignet sich das Buch als sehr gute Ergänzung/Hilfe für eine Unterrichtsplanung.

Dominik Henseler
Heidemann, Rudolf (1999). Körpersprache im Unterricht. Ein praxisorientierter Ratgeber. 6.Auflage. Wiebelsheim: Quelle und Meyer.

In diesem Buch geht es zunächst um theoretische Grundlagen eines Trainingsprogramm für erfolgreiche Körpersprache als Lehrer (Unterrichtsbeobachtungen, der Lehrer als Person/ Vorbildfunktion). Danach wird ein Überblick über verschiedene Trainings- und Beobachtungskonzeptionen zum Lehrerverhalten gegeben. Ein mögliches Trainingsprogramm wird ausführlich dargestellt. Dabei steht im Vordergrund das nicht verbale Lehrerverhalten in oder vor der Klasse (Blickkontakt, Mimik..), die Lehrersprache und der Lehrer im Umgang mit der Klasse (Lob, Aktivierung stiller Schüler...). Am Ende des Buches gibt es als Anhang Beobachtungs- bzw. Trainingsbögen.

Das Buch stellt ein praxisnahes Trainingsprogramm für erfolgreiche Körpersprache als Lehrer dar.

Da das "Auftreten" der Lehrer im Unterricht oft durch die fachliche Kompetenz in den Hintergrund gedrängt wird, obwohl Körpersprache als wesentliche Voraussetzung für glaubwürdiges Überzeugen ist, denke ich, kann es nur von Vorteil sein ein solches Trainingsprogramm durchzuführen. Deshalb würde ich jedem, der vor einer größeren Gruppen auftritt, dieses Buch empfehlen. Das Buch ist gut strukturiert und gibt eine Vielfalt an praktischen Übungen zu verschiedenen Teilbereichen des Konzeptes. Auch wenn oft die Möglichkeiten begrenzt sind, sich als Lehrer mit dem gesamten Trainingsprogramm auseinander zu setzen, hilft es oftmals nur auf Teilbereiche aus diesem Programm aufmerksam zu werden.

Carolin Wiederholt
Weidner, M. (2003): Kooperatives Lernen im Unterricht. Das Arbeitsbuch. Velbert-Seelze: Kallmeyer.
Lehrerin an einer Schule mit dem Förderschwerpunkt sozial-emotionale Entwicklung

In diesem Buch wird ein Unterrichtsmodell zum kooperativen Lernen aus dem kanadischen ins deutsche übertragen und dessen Umsetzung in der Praxis  (v.a. Arbeitsmaterialien für den Unterricht) einer deutschen Schule dargestellt.
Nach einer grundlegenden Erläuterung der Begrifflichkeiten und der Vorwegnahme etwaiger Missverständnisse im ersten Kapitel, werden im Anschluss daran die vorbereitenden Rahmenbedingungen  für den Unterricht vorgestellt (z.B: Schüler- und Elterninformation).
Erste inhaltliche Ziele des Modells sind dabei die Teamentwicklung unter den  Schülern.
Es folgt ein Kapitel mit einer beispielhaften Unterrichtseinheit und eines indem wichtige Methoden zur Vermittlung der Inhalte aufgezeigt werden. Im letzten Kapitel werden schulorganisatorische Bereiche angesprochen (z.B. Schulregeln), die u.a. für einen Erfolg der unterrichtlichen Arbeit notwendig sind.

Das Thema „Kooperation“ wird in diesem Buch in einem strukturierten Modell sehr eingängig elementarisiert. Auch die längerfristige und fächerübergreifende Konzeption wirkt überzeugend. Sehr sinnvoll erscheint des weiteren die Kopplung des Theorieteils mit dem praktischen Bereich, vielen Beispielen aus der Schule und Materialien für den Schulalltag. Es fehlen Bezüge für jüngere Schüler und Schüler mit Beeinträchtigungen beim Lernen. Die Materialien und viele Methoden scheinen sich auf Schüler der oberen Sekundarstufe I zu beziehen. Gerade bei Schülern mit gestörtem Sozialverhalten lassen zudem einige sehr hohe Ziele und Unterrichtsvorschläge Zweifel an deren Erreichbarkeit und Umsetzung aufkommen.

Sonja Gies

Wilhelm H. Peterßen: Kleines Methoden- Lexikon. Oldenburg-Verlag 2001, 2. Auflage.

Das Werk "Kleines Methoden- Lexikon" von Wilhelm H. Peterßen gliedert sich in drei Kapitel.
Im ersten Kapitel werden zunächst wichtige Vorbemerkungen, hilfreiche Benutzerhinweise, Benutzerhilfen zum generellen Umgang mit Methoden sowie die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Unterrichtsmethoden allgemein erläutert. In Kapitel zwei wird ein Überblick über eine Vielzahl unterschiedlicher Unterrichtsmethoden gegeben. Die verschiedenen Methoden werden kurz aber präzise dargestellt, so dass der Leser eine erste Vorstellung zu den jeweiligen Methoden bekommt. Im direkten Anschluss zu jeder einzelnen Methode finden sich mehrere Literaturangaben, die dabei hilfreich sind, sich mit einer bestimmten Methode intensiver zu beschäftigen beziehungsweise sich mit entsprechend ausgewählter Literatur hineinzuarbeiten.
Das dritte Kapitel liefert nochmals ergänzende Literaturverweise zum gezielten Arbeiten mit Methoden.

Das Buch "Kleines Methoden-Lexikon" erscheint sehr hilfreich, um schnell und gezielt einen ersten groben Überblick über die verschiedensten Unterrichtsmethoden zu gewinnen. Jede Methode wird hierbei lexikalisch beschrieben, es erfolgt nur eine kurze Beschreibung der Unterrichtsmethoden. Als äußerst sinnvoll bewerte ich die zahlreichen Literaturangaben und Verweise zu den unterschiedlichen Methoden, da so eine schnelle und effektive Einarbeitung in die jeweilige Methode durch den Wegfall des lästigen und zeitaufwendigen Suchens nach guter und hilfreicher Literatur wesentlich vereinfacht wird.  

Sven Krämer
Grüner, Thomas; Hilt, Franz: Bei STOPP ist Schluss! -Lichtenau: AOL-Verlag, 2005.

Ihre Schüler sind pünktlich im Unterricht und haben ihre Hausaufgaben gemacht, Unterrichtsstörungen sind die Ausnahme und in der Klasse herrscht eine entspannte Arbeitsatmosphäre... Zu schön, um wahr zu sein, meinen Sie? Hier erfahren Sie, wie Sie Unterrichtsstörungen in den Griff bekommen und eine Klasse souverän führen - und wie Sie gleichzeitig den ganz normalen Unterrichtsalltag nutzen können, um Ihren Schülern Werte und soziale Kompetenzen zu vermitteln. Konkrete Hilfen und Methoden, alltagnah beschrieben und in der Praxis erprobt!

Verlagstext

Das „praktischste” Buch zum Thema Unterrichtsstörungen, das ich kenne, ohne dass es platt wirkt. Viele gute Tipps.

Michael Kostka
Blahak, Gerlinde: Poster, Flyer & Co. Effektiv gestalten mit einfachen Mitteln. Kl. 5 - 13. -Mühlheim: Verlag An der Ruhr, 2006

Die Arbeitsmappe Poster, Flyer und Co. vom Verlag an der Ruhr bietet eine sehr gelungene Schritt für Schritt Einführung zur Gestaltung von künstlerisch orientierten Postern. Es geht also eher darum, Poster als Werbeplakate, zum Beispiel zur Ankündigung einer Schulaufführung, zu gestalten und weniger um Info-Poster im Unterricht. Dennoch können viele Techniken genutzt werden, um gelungene Poster zu gestalten, die Inhalte des Unterrichts darstellen.

Michael Kostka


Roland Bühs: Tafelzeichnen kann man lernen. Bergmann + Helbig, 1999